Parathormon-related-Peptid ist ein Peptidhormon, das den Calcium-Haushalt und den Knochenstoffwechsel beeinflusst. Es hat eine ähnliche Wirkung wie Parathormon, aber eine geringere Aktivität. Es wird als potenzieller Knochenbildungsanreger und zur Behandlung von Osteoporose diskutiert.
Ketoazidotisches Koma, Knochenmetastasen, Therapie mit Bisphosphonaten, Tumorhyperkalzämie
Referenzintervall
Alle Standorte, < 2,1 pmol/l
Präanalytik (Besond.)
Material: ETF (EDTA-Aprotinin-Plasma, gefroren), nüchtern. Das Blutplasma sollte unmittelbar nach der Blutentnahme durch Zentrifugation gewonnen und tiefgefroren werden. Das Plasma kann bei -20 °C oder kälter bis zu 4 Monate gelagert und transportiert werden. Der Testhersteller hat seine Herstellervorschrift diesbezüglich verschärft. Entsprechende Probenröhrchen können Sie bei uns 0209-1586217 bestellen.
Präanalytik (Hinweise)
Anleitung zur korrekten Präanalytik beim Umgang mit EDTA-Aprotinin-Röhrchen:
Um eine optimale Probenqualität und valide Messergebnisse für die Analysen des Vasoaktiven intestinalen Peptids (VIP), Glukagons und Parathormon-related-Proteins (PTHrP) sicherzustellen, ist bei der Präanalytik von EDTA-Aprotinin-Proben das folgende Vorgehen einzuhalten. 1. Blutentnahme: Die Blutentnahme erfolgt unmittelbar nach der Venenpunktion über den beiliegenden Luer-Adapter (bitte zuvor in den Röhrchenhalter schrauben) direkt in das BD EDTA-Aprotinin-Röhrchen (5 ml).Bitte achten Sie darauf, das Röhrchen vollständig zu füllen und anschließend vorsichtig zu mischen (mehrfaches sanftes Kippen, kein Schütteln). 2. Unmittelbare Zentrifugation: Nach der Blutentnahme ist die Probe unverzüglich zu zentrifugieren, um das Plasma von den zellulären Bestandteilen zu trennen. Eine Verzögerung der Zentrifugation kann zu einer Beeinträchtigung der Analytstabilität führen. 3. Überführen des Plasmas: Das gewonnene Plasma wird anschließend vollständig in das beiliegende neutrale Polypropylen-Röhrchen mit Schraubverschluss (Transportröhrchen) überführt. Dabei ist auf eine saubere Trennung von Plasma und zellulären Bestandteilen zu achten. 4. Beschriftung des Polypropylen-Röhrchens: Das Transportgefäß mit dem überführten Plasma ist eindeutig und dauerhaft zu beschriften mit:
Probenmaterial: EDTA-Aprotinin-Plasma
vollständigen Patientendaten
entsprechendem Barcode
Eine korrekte und eindeutige Kennzeichnung ist Voraussetzung für die sichere Probenzuordnung. 5. Einfrieren und Transport: Die Probe ist sofort nach dem Überführen einzufrieren. Der Transport in unser Labor erfolgt als Frosttransport bei -20 °C. Ein Auftauen während Lagerung oder Transport ist unbedingt zu vermeiden.
Die gewissenhafte Einhaltung dieser Schritte gewährleistet eine hohe Probenqualität und Analytstabilität.
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