Der Faktor VIII-Inhibitor kann spontan als Autoantikörper oder bei Hämophilie A als Nebenwirkung der Substitutionstherapie mit FVIII-Konzentraten (Alloantikörper) auftreten. Ein Inhibitor sollte immer bei unklarer Blutungsneigung mit verlängerter PTT in Erwägung gezogen werden oder bei Hämophilie A mit unzureichender Therapieresponse. Es sind meist IgG-Antiköper, seltener vom IgM-Typ.
Aktualisiert am09.04.2026 15:01 Uhr
Labormedizin
Titel
Faktor VIII-Inhibitor
Material
Citrat-Blut, Citrat-Plasma, gefroren
Menge
2ml
Methode
Koagulometrie
Indikation
Therapie der Hämophilie A, Unklare Blutungsneigung
Präanalytik (Besond.)
Das Citratplasma muss das Labor in gefrorenem Zustand erreichen. Hierzu bitte entsprechend gefrorene Kühlmittel verwenden, da die Probe das Labor sonst ggf. aufgetaut erreicht.
Bei der Blutentnahme bitte auch auf ausreichendes Füllvolumen der Citratmonovette bis zur Markierung achten, da die Untersuchungsergebnisse sonst verfälscht sind.
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